Ein Abend zum Informieren, Diskutieren und Vernetzen
„Männer sind gefährlich“, „gewalttätig“, „toxisch“ – das Bild von Männlichkeit in Öffentlichkeit und Medien ist oft negativ geprägt. Statistiken zeigen: Männer leben riskanter, kommen häufiger mit dem Gesetz in Konflikt und wählen öfter rechts. Auch Influencer verbreiten machohaft-patriarchale Ideale – mit politischem Erfolg. Diese Formen von Männlichkeiten sind tief in unserer Gesellschaft verankert und wirken sich auf uns alle aus.
Es gibt allerdings auch Jungen und Männer, die das hinterfragen und stattdessen andere Männlichkeiten leben und sichtbar machen möchten: sozial, reflektiert, sensibel.
Deshalb fragen wir uns: Wie reden wir über Männlichkeiten? Welche Männlichkeiten wollen wir leben? Welche Männlichkeitsbilder sind attraktiv und zukunftsfähig? Nach einem kurzen inhaltlichen Impuls gibt es Raum für Austausch und Vernetzung. Im Rahmen von Thementischen besprechen wir Schnittpunkte zu Sport, Religion, Vaterschaft, Queerness, Pädagogik, Gesundheit, (sexualisierte) Gewalt, Rassismus und mehr. Eigene Themen sind herzlich willkommen!
Die Veranstaltung ist kostenlos und offen für alle Geschlechter! Wir bitten um Anmeldung.
https://www.boell-hamburg.de/de/form/anmeldung-jenseits-von-macker
Eine Kooperation mit Jungenarbeit Hamburg e.V., Heinrich Böll Stiftung Hamburg und W3_ Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.. Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg, ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie der NUE aus Erträgen von BINGO!-Die Umweltlotterie.
