Gedächtnislücken-Plakatierung auf Litfaßsäule. Kopien von geschwärzten Protokollen. Nicht geschwärzt sind die Aussagen, die eine Gedächtnislücke kommunizieren.
Foto: DG. Reiß

Leben mit den Folgen von rechter Gewalt und Rassismus

07.06.2026 14:30 - 17:30

Podiumsdiskussion im Rahmen von Gedächtnislücken #revisited. Das Projekt - kuratiert von Nina Kalenbach und Katharina Kohl - versteht sich als temporäres Denkmal. Es öffnet einen Raum, um sich mit verschiedenen Aspekten der nicht eingelösten Aufklärung zum NSU-Komplex auseinanderzusetzen. Zum Auftakt laden wir zu einem Austausch mit Expertinnen und Experten ein. Sie alle haben die Erfahrung gemacht, wie sich das Weiterleben nach Gewalterfahrung anfühlt – als Angehörige, als Betroffene oder im engen Freundeskreis. Ihre Leben sind so unterschiedlich, wie ihre Bewältigungsstrategien. Was hilft und stärkt, um zu überleben und ein Leben in Würde zu führen? 

15 Uhr Film „Dann vergesse ich alles“ ein Film über die Arbeit von Ali Riza Ceylan (Bilder im Kölibri und im Kunst-Imbiss).

Auf dem Podium – moderiert von Dan Thy Nguyen: 
Okan Tasköprü (Hamburg)
Ibrahim Arslan, Filmemacher (Mölln)
Ali Riza Ceylan, Künstler (Köln)
Fatma Ceylan und Bengü Kocatürk-Schuster von der initiative Herkesin Meydanı – Platz für alle (Köln)
 

Veranstaltungsort: Kölibri


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