Was bedeuten eine hohe Polizeipräsenz und rassistische Kontrollen für uns im Stadtteil? Darüber wollen wir zu leckerem Finger Food, Getränken und in schöner Atmosphäre beim sogenannten Tresenschnack in einen Austausch kommen.
Auf St. Pauli gehören Polizeikontrollen ohne Anlass seit Jahrzehnten zum Alltag. Was offiziell als Maßnahme gegen Drogenkriminalität gilt, trifft in der Realität vor allem Schwarze Menschen und People of Color im Stadtteil. Für viele ist die massive Polizeipräsenz kein Zeichen von Sicherheit, sondern von Kontrolle, Angst und Demütigung. Als Nachbar*innen und Interessierte beschäftigen wir uns beim Tresenschnack damit, was Sicherheit für uns bedeutet und was es für ein wirkliches Gefühl von Sicherheit für Alle braucht. Mit dabei ist Jemand von der lokalen Kampagne „St. Pauli für Alle“, die sich gegen diskriminierende Kontrollen im Stadtteil einsetzt. Bring deine Erfahrungen, Gedanken und Fragen mit! Der Tresenschnack ist offen für Alle und du brauchst kein Wissen zu dem Thema. Was zählt ist, dass wir uns interessiert und solidarisch begegnen.
Da wir leider nur beschränkte Plätze im Café haben und um das Essen besser kalkulieren zu können, meldet Euch bitte bis zum 10.3. kurz per Mail an: olivia.adrian@gwa-stpauli.de. Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt. Wenn ihr gerne eine selbstorganisierte Übersetzung nutzen würdet, gebt das bitte bei der Anmeldung an. Wir versuchen dann, eine zu organisieren.
Der Tresenschnack findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt und wird gefördert von der Amadeo Antonio Stiftung.

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