BEGIN:VCALENDAR VERSION:2.0 PRODID:-//TYPO3/NONSGML Calendarize//EN BEGIN:VEVENT UID:calendarize-59989 DTSTAMP:20260925 DTSTART:20261013T170000Z DTEND:20261013T190000Z SUMMARY:Sicherheit für wen? Fluchtmigration zwischen Kontrolle, Repressi on und Selbstbestimmung DESCRIPTION:<p>In Deutschland und Europa wird Fluchtmigration seit J ahren verstärkt unter dem Blickwinkel der inneren und äußeren Sicherhei t diskutiert. In der öffentlichen Debatte begegnen uns dabei immer wieder Narrative wie: „Mehr Zuwanderung aus muslimisch geprägten Ländern bed eutet mehr Gewalt und Kriminalität“ oder „Unsere Grenzen müssen vor illegaler Migration geschützt werden.“ Solche Bedrohungsszenarien diene n als Begründung für eine zunehmend restriktive Migrationspolitik und ei ne Politik des „Law and Order“. Doch was haben Fluchtmigration und Sic herheit tatsächlich miteinander zu tun? Und was verändert sich, wenn wir die Perspektiven und Erfahrungen von Geflüchteten selbst in den Mittelpu nkt rücken? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Linke Positionen zu Fluc ht und Migration“ wollen wir diese Fragen diskutieren. Dabei geht es um das Verhältnis von Sicherheit, Kontrolle und Selbstbestimmung: Welche Rol le spielt die Polizei im Alltag von Geflüchteten? Wie entstehen Gefühle von Unsicherheit? Welche Vorstellungen von Sicherheit stehen dahinter – und wessen Sicherheit wird politisch priorisiert? Wir sprechen außerdem ü ber die Folgen von Angriffen auf die Selbstorganisation und das Empowermen t von Geflüchteten und über die zunehmende Kriminalisierung zivilgesells chaftlicher Solidarität. Ein Beispiel dafür ist der politische Umgang mi t dem Tausch von Gutscheinen gegen Bargeld. Welche Handlungsspielräume bl eiben angesichts einer immer restriktiveren Migrationspolitik und der ange kündigten „Abschiebungen im großen Stil“? Und welche Formen von Soli darität und Widerstand entstehen dagegen? Darüber diskutieren die Sozial wissenschaftlerin Dr. Leonie Jantzer und eine Aktivistin der Initiative „ Nein zur Bezahlkarte“. Linda Kabalan vom Flüchtlingsrat Hamburg moderie rt die Veranstaltung.<br /><br /><strong>In Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg, gefördert durch die Landeszentra le für politische Bildung Hamburg.</strong><br />&nbsp;&l t;/p> LOCATION:Kölibri (t3://page?uid=61) END:VEVENT END:VCALENDAR