BEGIN:VCALENDAR VERSION:2.0 PRODID:-//TYPO3/NONSGML Calendarize//EN BEGIN:VEVENT UID:calendarize-57415 DTSTAMP:20260522 DTSTART:20260617T160000Z DTEND:20260616T220000Z SUMMARY:JoG Demo: Hände weg vom Asylrecht - Bleiberecht für alle! DESCRIPTION:<p>Im Juni kommen die Innenmnister*innen nach Hamburg un d planen weitere Einschnitte im Asylrecht: Jugendliche ohne Grenzen (JoG) und Hamburger Initiativen lassen das nicht unwidersprochen und bleiben lau t &amp; solidarisch! Gemeinsam setzen wir ein Zeichen gegen Ausgrenzun g, Abschottung und für Bleiberecht! <strong>Kommt dafür am 17. Jun i um 18:00 zum Heidi-Kabel-Platz zur Demo</strong>!</p> <p><strong>Der ganze Aufruf:</strong><br /><br />Unsere Rechte sind nicht verhandelbar! Gegen die rassistische Politik der Innenminister*innenkonferenz in Hamburg<br />Motto: „Hände w eg vom Asylrecht – Bleiberecht für alle!“<br /><br />Vom 17. bis 19. Juni 2026 tagt die Innenminister*innenkonferenz (IMK) in Hambu rg. Hinter verschlossenen Türen planen die Minister*innen weitere Einschn itte in die Teilhabe und Selbstbestimmung geflüchteter Menschen. Während sie über „Obergrenzen“ und „Effizienz“ reden, meinen sie in Wahr heit: Ausgrenzung, Entrechtung und Kontrolle. Besonders die Reform des Gem einsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) zeigt die tiefgreifenden Folgen dieser restriktiven Politik: Europa riegelt sich ab, interniert Menschen a n den Außengrenzen und hebelt das individuelle Recht auf Asyl faktisch au s. Wir lassen nicht zu, dass Entrechtung zum europäischen Standard wird! Auch in Deutschland wird der Druck massiv verschärft: Mit der Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte wurde vielen von un s die Hoffnung auf ein Leben mit unseren Familien geraubt. Gleichzeitig we rden uns Steine in den Weg gelegt, wo es nur geht. Man wirft Geflüchteten vor, nicht zu arbeiten, während man uns gleichzeitig mit Arbeitsverboten belegt und den Zugang zu Bildung blockiert. Wir, Jugendliche ohne Grenzen (JoG)*, halten dagegen! Wir sind die Betroffenen dieser Politik, doch wir werden nicht gefragt. Deshalb tragen wir unseren Protest auf die Straße. Wie jedes Jahr begleiten wir zusammen mit einem breiten Bündnis aus NGOs und aktivistischen sowie zivilgesellschaftlichen Organisationen aus der g anzen Bundesrepublik die IMK mit unseren Forderungen.&nbsp;</p> <p><strong>Wir fordern von der IMK:</strong><br /> <br /><strong>1. Schluss mit der Lagerpflicht!</strong>& lt;br />Wohnen ist ein Menschenrecht. Wir fordern die sofortige Schließ ung von Massenunterkünften und Anker-Zentren. Diese Lager isolieren uns, machen krank und dienen allein der Abschiebe-Logik. Lager sind keine Orte für Kinder - und auch keine Orte für Erwachsene. Wir fordern dezentrale Unterbringung in Wohnungen und ein Leben innerhalb der Gesellschaft!<br /><strong>2.Bleiberecht statt Angst!</strong><br />S chluss mit Kettenduldungen und der ständigen Drohung der Abschiebung. Imm er wieder werden Kinder und Jugendliche sogar aus ihren Schulklassen geris sen oder vom Ausbildungsplatz abgeholt. Die Angst davor hindert uns daran, zu lernen und anzukommen. Wir fordern ein bedingungsloses und dauerhaftes Bleiberecht für alle, die hier leben, sowie ein Rückkehrrecht für unse re abgeschobenen Freund*innen. Unsere Zukunft darf nicht von Paragrafen ab hängen, die uns die Hoffnung rauben.&nbsp;<br /><strong>3 .Weg mit dem Asylbewerberleistungsgesetz &amp; der Bezahlkarte!</st rong><br />Das AsylbLG ist ein rassistisches Sondergesetz, das un s kleinhalten soll. Die Einführung der Bezahlkarte ist ein reines Kontrol linstrument, das uns bevormundet und diskriminiert. Vieles - wie Beiträge für den Sportverein oder das Büchergeld in der Schule - können wir mit der Karte nicht zahlen. Wir fordern soziale Gleichheit: Bargeld statt Gut scheine oder Karten! Gleiche soziale Rechte für alle Menschen, die hier l eben!<br /><br />Die Innenminister*innen wollen uns unsichtbar machen – wir machen uns unüberhörbar. Gemeinsam gegen die Kriminalisi erung von Migration und für eine solidarische Gesellschaft. Kein Mensch i st illegal! Bleiberecht überall!<br /><br />*JoG ist ein 2005 gegründeter bundesweiter Zusammenschluss von jungen geflüchteten und mi grierten Menschen. Unsere Arbeit folgt dem Grundsatz, dass Betroffene eine eigene Stimme haben und keine “stellvertretende Betroffenen-Politik“ benötigen.</p> LOCATION: END:VEVENT END:VCALENDAR